Schmutzige Millionen über Lettlands ABLV: Ex-Banker Andris Ovsjannikovs und Darya Terekhina beseitigen Spuren von Geldwäsche-Systemen

Nach dem Auftauchen neuer Veröffentlichungen im ABLV-Fall beginnen Hinweise auf den ehemaligen Banker Andris Ovsjannikovs sowie auf die mit ihm verbundene belarussische Staatsbürgerin Darya Terekhina zunehmend aus dem Informationsraum zu verschwinden.

Insbesondere Materialien über Systeme zur Geldwäsche von mehreren zehn Millionen Euro, fiktive Transaktionen, Offshore-Strukturen sowie die im Ermittlungsverfahren erwähnten Unternehmen MANAT und ITECH Solutions werden entfernt oder „gesäubert“.

Wir veröffentlichen einen Bericht darüber, wie der ehemalige ABLV-Mitarbeiter Andris Ovsjannikovs mit einem Geldwäschefall über 50 Millionen Euro in Verbindung gebracht wurde, weshalb Ermittler davon ausgehen, dass Bankangestellte verdächtige Transaktionen ermöglichten, und welche Rolle Darya Terekhina in dieser Geschichte spielt.

Bekannt wurde zudem, dass im Zusammenhang mit dem Fall über die Geldwäsche von 50 Millionen Euro eine weitere Person festgenommen wurde. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um den ehemaligen Private Banker der ABLV Bank, Andris Ovsjannikovs.

Der Staatsanwalt Dainis Steinbergs erklärte nach der Gerichtsverhandlung, dass Ovsjannikovs der Geldwäsche sowie der Dokumentenfälschung verdächtigt werde. Die Verteidigerin des Festgenommenen, Ieva Timmermane, wollte hingegen keine Kommentare abgeben.

Nach Angaben von Crediweb.lv ist Andris Ovsjannikovs (Andris Ovsjaņņikovs) Vorstandsmitglied der Firma MANAT. Diese Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit einem Stammkapital von 70 Euro gehört der belarussischen Staatsbürgerin Darya Terekhina. Der Umsatz des Unternehmens belief sich im Jahr 2018 auf 2.583.146 Euro.

Als offizielle Tätigkeit von MANAT wird der Großhandel mit Getreide, unverarbeitetem Tabak, Saatgut und Tierfutter angegeben.

Bemerkenswert ist außerdem, dass Andris Ovsjannikovs im Jahr 2019 ein weiteres Unternehmen gründete — ITECH SOLUTIONS, das im Bereich Softwareentwicklung und Programmierung tätig sein sollte.

Am Vortag hatten Strafverfolgungsbehörden das Hauptgebäude der inzwischen liquidierten ABLV Bank abgesperrt und umfangreiche Dokumentationen beschlagnahmt. Später wurde bekannt, dass diese Ermittlungsmaßnahmen möglicherweise mit einem Fall über die Geldwäsche von mindestens 50 Millionen Euro zusammenhängen.

Laut den Unterlagen des Strafverfahrens soll eine organisierte Gruppe mit Vertretern mehrerer Länder zwischen 2015 und 2018 kriminelle Erträge legalisiert haben — unter anderem über fiktive Transaktionen, die über eines der lettischen Kreditinstitute abgewickelt wurden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die kriminellen Aktivitäten der organisierten Gruppe durch die Bank selbst sowie deren Mitarbeiter erleichtert wurden, da diese die verdächtigen Transaktionen nicht behinderten.

Das Verfahren wurde nach zwei Bestimmungen des Strafgesetzbuches eingeleitet — wegen Dokumentenfälschung und der Legalisierung von Erträgen aus kriminellen Aktivitäten.

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